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Umweltzonen im Ruhrgebiet werden eingerichtet

Bürgerinformation zur Dortmunder Umweltzone

Zum 1. Oktober 2008 sollen die Umweltzonen im Ruhrgebiet eingerichtet werden. So tritt als weitere Maßnahme zur Luftreinhaltung auch in Dortmund eine Umweltzone in Kraft, die weite Teile der Innenstadt umfasst. Zur Information der Öffentlichkeit hat die Stadt Dortmund einen Flyer vorbereitet, der über die wesentlichen Fragen zu dieser Thematik informiert.

In einer Auflage von 5 000 Exemplaren wird der Flyer in den nächsten Tagen in der städt. Bezirksverwaltungsstellen, in den Stadtteilbibliotheken sowie auf den Polizeidienststellen zur kostenlosen Mitnahme bereit liegen. Auf einer Seite des Faltblattes ist die Dortmunder Umweltzone einschließlich der Sonderregelung (keine rote Plakette) Brackeler Straße abgebildet, auf der zweiten Seite gibt es Tipps zum Sonderfall Brackeler Straße, zu den erforderlichen Plaketten und zu Ausnahmen und Übergangsregelungen. Wichtige Rufnummer zwecks weiterer Fragen rund um die Umweltzone runden diese kleine Bürgerinfo ab.

Beschilderung der Dortmunder Umweltzone

Da Änderungswünsche zum Zuschnitt der Umweltzone nicht auszuschließen waren, wurde vom für die Beschilderung zuständigen Tiefbauamt zunächst die Rechtskraft des Luftreinhalteplanes abgewartet, bis für die Beschilderung eine Ausschreibung gestartet wurde. Nur so war der exakte Umfang der Leistungen konkret zu bestimmen. Eine Ausschreibung der Leistungen (Herstellung und Aufstellung der vorgeschriebenen Beschilderung) ist vorgeschrieben und bietet letztlich auch günstigere Preise. Nach Auswertung der Ausschreibungen konnte am 11. September 2008 der entsprechende Auftrag erteilt werden. Die nun beauftragte Firma gibt sich alle Mühe, schnell zu liefern und zu montieren, allerdings liegt die Begrenzung bei den Aufstellvorrichtungen, die nach dem Schweißen in die externe Feuerverzinkung müssen (keine Lagerware).

Für die Dortmunder Umweltzone werden an 90 Standorte insgesamt 90 Tafeln mit der Beschriftung „Umweltzone“, 75 Zusatzschilder mit der Farbkennung, 15 Vorhinweise mit Pfeil sowie 12 Vorhinweise mit Entfernungsangabe (vor allem für die Bundesstraße B1) erforderlich. Dies bedeutet unter anderem, dass rund 50 neue Pfosten dafür gesetzt werden müssen. Die übrigen Schilder werden an vorhandenen Pfosten - meist Lichtmasten-  befestigt. Zum 1. Oktober wird ein Großtel der Beschilderung im öffentlichen Verkehrsraum zu sehen sein. Die restlichen Schilder werden in den dann folgenden Tagen ebenfalls an Ort und Stelle zu finden sein. Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 20 000 Euro.

Maßnahmen zur Kontrolle der Umsetzung der Umweltzone

Zum Befahren des festgelegten Bereiches der Umweltzone benötigen alle Autofahrer eine grüne, gelbe oder rote Plakette. Fahrzeugen ohne Plakette ist die Einfahrt in diese Zone nicht gestattet. Für die Autofahrer greifen nun folgende Maßnahmen:

-  1. Oktober 2008 - Die Umweltzone Dortmund tritt in Kraft

Ab 1. November 2008 werden Polizei und Stadt Dortmund gemeinsam gezielte Kontrollen durchführen und Verwarnungen aussprechen, wenn jemand ohne Plakette in der Umweltzone angetroffen wird. Diese Verwarnung ist noch gebührenfrei. Gleichzeitig bieten die städtischen Mitarbeiter/innen Plaketten vor Ort zum Kauf an.

Am 15. November 2008 endet die Schonfrist. Es gibt dann weitere Kontrollen des ruhenden und fließenden Verkehrs. Wer ohne Plakette angetroffen wird, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro, verbunden mit einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Flyer zur Umweltzone

 


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